Dojo-Etikette
"Karate beginnt mit Respekt und endet mit Respekt!"
Dojo - die Übungsstätte
"Dojo" ist Japanisch und so heißt der Raum, in dem wir Karate trainieren. Heute sagt man auch, die Schule oder der Verein, in dem wir Karate üben.
Egal wo trainiert wird, dass Verhalten eines jeden einzelnen Karateka's und die dadurch entstehende Atmosphäre können jeden Ort zum Dojo werden lassen.
Beim Betreten und Verlassen des Dojo verneigen sich Schüler und Lehrer und erweisen somit der Übungsstätte ihren Respekt.
Laute Unterhaltungen unter den Mitschülern sind zu unterlassen, genauso wie das Herumlungern in der Trainingsstätte.
Rei - der Gruß - die Verbeugung
Der Begriff "Rei" kommt von der japanischen Bezeichnung "Keirei", das bedeutet grüßen und verbeugen, und von "Reigi" was soviel wie Höflichkeit und Etikette bedeutet.
"Rei" hat viele Bedeutungen. Es drückt Höflichkeit und Respekt aus, aber auch den Willen eine Verbindung auf der Grundlage von Vertrauen und Verständnis herzustellen.
Meister Funakoshi erinnerte seine Schüler oft an die Wichtigkeit von "Rei". Denn:
"Karate beginnt mit "Rei" und endet mit "Rei"!"
Oss - das Wort der Wörter
Im Karate benutzen wir das Wort "Oss" für fast alles. Übliche Bedeutungen sind: Ja, Okay, Danke, Bitte, ich habe verstanden! Es ist auch ein Grußwort zu einem anderen Karateka.
Verbeugen wir uns beim "Oss", drücken wir damit Respekt, Vertrauen und Sympathie unserem Gegenüber aus. Es zeigt auch dem Sensei, dass wir verstanden haben, was er gesagt hat und seinen Anweisungen folgen.
Diskussionen während des Karatetrainings gibt es nicht, geantwortet wird nur mit "Oss".
Durch das Wort "Oss" wird auch der Dank am Ende des Unterrichts ausgedrückt.